Wir ĂĽber uns

Schon in den 1950er Jahren haben sich die ersten Tagesbildungsstätten die Aufgabe gestellt, die „Bildungsfähigkeit“ junger Menschen mit einer geistigen Behinderung zu einer Zeit nachzuweisen, in der diese in weiten Kreisen bezweifelt wurde.

Damit haben wir uns schon sehr frĂĽh fĂĽr die Gleichbehandlung unserer SchĂĽlerinnen und SchĂĽler eingesetzt und der heutigen Zeitforderung nach Inklusion den Boden bereitet.

Im Dschungel der Diagnosen suchen wir das Löwenherz eines jeden Kindes und ermutigen es mit unserer Förderung, sich immer mehr zum Ausdruck zu bringen. Daher auch unser Name: Loewenwaldschule.

Kinder und Jugendliche die unter der Bezeichnung Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ zusammengefasst werden sind so unterschiedlich, dass sie bei weitem keine homogene Bedürfnislage haben. Deutlich ist aber, dass viele von ihnen ein anderes Tempo und, zumindest zu bestimmten Teilen des Alltags, eine reizfreiere Umgebung benötigen, um sich selbst angemessen wahrnehmen zu können.

Daher kann die notwendige Umgebung und Betreuung als eine Umgebung der erhöhten Geborgenheit bezeichnet werden. Insofern deuten wir den sogenannten Förderschwerpunkt „G“ in unserer alltäglichen Arbeit in „Geborgenheit“ um und verstehen uns daher als „Schule für Menschen mit einem erhöhten Bedarf an Geborgenheit“.

Dies bringt auch in unmittelbarer Weise zum Ausdruck, was die Schüler und Schülerinnen von uns erwarten können, wie wir die „Laborschule Inklusion“ gestalten wollen und worin die hohe Qualität unserer Tätigkeit liegt – Herzenswärme mit einer unermüdlich professionell fragenden Geste.