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Bei der psychologischen Psychotherapie handelt es sich um eine Behandlungsform, mit der psychische Erkrankungen wie z.B. Depressionen, Ängste, Zwänge oder Traumatisierungen therapiert werden können. Dabei gibt es unterschiedliche Konzepte, wie solche Therapien gestaltet werden und auch, was man unter den Erkrankungen und deren Ursachen versteht.

Es gibt zur Zeit drei sog. Richtlinienverfahren, die von den Krankenkassen unterstützt werden, da sie wissenschaftlich fundiert sind und sich als wirksam erwiesen haben: Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie.

Um Psychotherapie durchführen zu dürfen, braucht  es eine entsprechende fachliche Qualifikation und Zulassung  (Approbation), die nur durch Ärzte oder Psychologen erworben werden kann, die eine entsprechende Ausbildung absolviert haben.

Neben der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung mit tiefenpsychologischer Orientierung, bieten wir Ihnen im MVZ am Hammersteinplatz Verhaltenstherapie an.

Was ist Verhaltenstherapie?

Verhaltenstherapie ist eine von den Krankenkassen anerkannte Form von Psychotherapie, deren Methoden auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Sie ist angezeigt, wenn Sie z. B. unter Depressionen, Angst bzw. Panik, geringem Selbstvertrauen oder fehlender Selbstsicherheit leiden aber auch, wenn Sie Stress, Burn-Out, eine Sucht oder Beziehungsprobleme haben oder Sie Schlimmes erlebt haben, dessen Verarbeitung Ihnen schwer fällt.

Die Verhaltenstherapie soll Ihnen helfen, neue Verhaltensweisen zu erlernen, die Ihnen eine höhere Lebensqualität ermöglichen und schließlich auch neue Einstellungen und Bewertungsmuster zu etablieren helfen.

In der Verhaltenstherapie wird neben der Behandlung der aktuellen Symptomatik, auch auf Ursachen, die u.a. in der Kindheit und Jugend liegen geschaut, da davon ausgegangen wird, dass alle Verhaltensweisen und Denkmuster (auch die ungünstigen) einen lerngeschichtlichen Hintergrund haben. Ein wichtiges Ziel einer Verhaltenstherapie ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Übergreifend wird das System, die Biografie und der Bezugsrahmen beleuchtet, in denen Sie aufgewachsen sind – Alles in allem spricht man daher auch von der Biographisch-Systemischen-Verhaltenstherapie (BSVT, u.a. Zarbock, 2010).

Ablauf und Kosten

Nachdem wir uns in einem Erstgespräch kennen gelernt haben, folgen 2-4 weitere sog. „probatorische Sitzungen“. Während dieser Zeit stellen wir den Antrag auf Psychotherapie bei Ihrer Kasse. Dann folgen 24-60 Sitzungen, die i.d.R. 50 Minuten lang sind und einmal in der Woche stattfinden. Die Kosten werden von ihrer Krankenkasse (alle Kassen) übernommen.