Häufige Fragen & Begriffe

Häufige Fragen (FAQ)

  • Ambulanz

    Unter dem Begriff der „Ambulanz“ ist in diesem Zusammenhang nicht der Bereich eines Krankenhauses oder einer Krankenhausabteilung gemeint. Er steht im Zusammenhag mit unserer pädagogisch therapeutischen Förderung für eine nicht stationäre Versorgung betroffener Menschen und macht außerdem deutlich, dass, ähnlich wie in einer medizinischen Ambulanz, mulitmodale und vielfältige Angebote zur Verfügung gestellt werden.

  • ASS

    Abkürzung für Autismus-Spektrums-Störung; eine tiefgreifende Entwicklungsstörung mit verschiedenen Symptomen in vielfältiger Ausprägung. Sie wird in kinder- und jugendpsychiatrischen bzw. psychiatrischen Praxen diagnostiziert.

  • Autismustherapie

    …beschreibt die pädagogisch therapeutische Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unter Einbeziehung des jeweiligen Umfeldes. Es handelt sich hierbei um komplexe Maßnahmen, die der Eingliederung und dadurch der Teilhabe von Menschen mit Diagnosen aus dem Autismus-Spektrum am gesellschaftlichen Leben dienen.

  • Beziehungsaufbau

    Diese Phase wird umgangssprachlich auch als Kennenlernen bezeichnet. Hierbei geht es darum durch Gespräche und gemeinsam verbrachte Zeit Informationen auszutauschen, Vertrauen aufzubauen und sich aufeinander abzustimmen.

  • Compliance

    Therapiemitarbeit des Klienten

  • Diagnose

    Durch eine Diagnose wird eine körperliche oder psychische Krankheit durch einen Arzt festgestellt. Hierbei werden verschiedene Ergebnisse von Untersuchungen u. Gesprächen zusammen gefasst.

  • Defizitär

    Ein Defizit ergebend, Mängel aufweisend

  • Evaluation

    In einer Evaluation wird die Entwicklung von vergangenen Prozessen untersucht. Im Bereich der Autismusförderung heißt das, die Fachkräfte fassen zusammen welche Themen bearbeitet wurden, was erreicht wurde oder im weiteren Verlauf nötig ist. Daraus werden Berichte formuliert.

  • Gewährung

    Eine Gewährung wird vom zuständigen Amt ausgestellt. Hier wird festgehalten, in welchem Umfang und welcher Art die Förderung in der Autismusambulanz erfolgen kann.

  • Hilfeplangespräch

    In einem Hilfeplangespräch kommen Klient, Fachkraft der Ambulanz, zuständige Mitarbeiter des Amtes und je nach Alter des Klienten die Erziehungsberechtigten zusammen, um zu besprechen, wie der vergangene Zeitraum der Förderung verlaufen ist, welche Themen besprochen wurde und welche Ziele als nächstes bearbeitet werden soll. In diesem Rahmen kann auch gemeinsam entschieden werden, dass eine Förderung beendet wird.

  • ICD 11

    Die ICD-11 ist eine Gliederung von gesundheitlichen Einschränkungen, die weltweit genutzt wird. Neben der thematischen Einsortierung von Einschränkungen, gibt die ICD-11 Fachkräften auch Abkürzungen, die für Berichte und ähnliches genutzt werden.

  • Klient

    Ein Klient ist der Mensch, welcher mit der Diagnose Autismus-Spektrums-Störung, die Unterstützung der Autismusambulanz in Anspruch nehmen kann.

  • Lebenswelt

    Orte und Themen, in denen sich Mensch (i.d.S. Kinder + Jugendliche, junge Erwachsene) bewegen, womit sie sich beschäftigen und was sie beschäftigt.

  • Meltdown

    Ein Meltdown wird ausgelöst durch eine Reizüberflutung (Overload) und daraus resultierenden Stress. Diese Reaktion kann von den betroffenen Menschen nicht kontrolliert werden. Hierbei kann es beispielsweise zu schreien, Aggressionen gegen andere Personen oder sich selbst kommen. Ein Meltdown kann je nach Ausprägung unterschiedlich lange dauern.

  • Multimodal

    Kombination verschiedener therapeutisch, pädagogischer Ansätze

  • Neurotypisch

    Menschen, die keine Diagnose im Autsimus-Spektrum haben

  • Neurodiversität

    Neurologische Vielfalt; jeder Mensch und somit jedes Gehirn ist anders

  • Overload

    Ein Overload ist eine Reizüberflutung. Hierbei kann ein Mensch die Sinneseindrücke um sich herum nicht vollständig verarbeiten, was zu einer Überforderung führt. Hierbei kann sowohl eine Art von Sinneseindruck, wie beispielsweise das Hören von zu lauten Geräuschen, zu einer Überforderung führen. Aber auch die Kombination von verschiedenen Bereichen der Sinneseindrücke kann vorliegen.

  • pathologisch

    nicht gesund, bzw. krankhaft

  • Repetitiv

    Sich wiederholend

  • Restriktiv

    einschränkend

  • reziprok

    wechselseitig, gegenseitig, aufeinander bezogen

  • Shutdown (autistischer)

    Eine Reaktion auf eine vorangegangene Reizüberflutung, bei der das Gehirn das „System“ herunter fährt, um es zu schützen

  • Setting

    Gestaltung eines  therapeutischen Gespräches (Umgebung, Atmosphäre, Inhalt)

  • Skills

    Ein eingeübtes/erlerntes Verhalten, welches kurzfristig in einer schwierigen Situation hilft, mit dieser besser umzugehen

  • Stereotypisch

    Ein häufig vorkommendes, gleichbleibendes (Verhaltens-) Muster

  • Teilhabe

    Unter Teilhabe wird verstanden, dass ein Mensch in eine Gemeinschaft bzgl. die Gesellschaft einbezogen ist. Hierbei soll ermöglicht werden, dass niemand ausgeschlossen ist aufgrund bestimmter Merkmale. Ein Teil davon ist auch, dass Menschen ihr Leben selbst oder mit Unterstützung gestalten können und Entscheidungen treffen.

Häufige Begriffe (Glossar)

A

ASS
Abkürzung für Autismus-Spektrums-Störung; eine tiefgreifende Entwicklungsstörung mit verschiedenen Symptomen in vielfältiger Ausprägung. Sie wird in kinder- und jugendpsychiatrischen bzw. psychiatrischen Praxen diagnostiziert.

B

Beziehungsaufbau
Diese Phase wird umgangssprachlich auch als Kennenlernen bezeichnet. Hierbei geht es darum durch Gespräche und gemeinsam verbrachte Zeit Informationen auszutauschen, Vertrauen aufzubauen und sich aufeinander abzustimmen.

C

Compliance
Therapiemitarbeit des Klienten.

D

Diagnose
Durch eine Diagnose wird eine körperliche oder psychische Krankheit durch einen Arzt festgestellt. Hierbei werden verschiedene Ergebnisse von Untersuchungen u. Gesprächen zusammen gefasst.

Defizitär
Ein Defizit ergebend, Mängel aufweisend.

E

Evaluation
In einer Evaluation wird die Entwicklung von vergangenen Prozessen untersucht. Im Bereich der Autismusförderung heißt das, die Fachkräfte fassen zusammen welche Themen bearbeitet wurden, was erreicht wurde oder im weiteren Verlauf nötig ist. Daraus werden Berichte formuliert.

F

G

Gewährung
Eine Gewährung wird vom zuständigen Amt ausgestellt. Hier wird festgehalten, in welchem Umfang und welcher Art die Förderung in der Autismusambulanz erfolgen kann.

H

Hilfeplangespräch
In einem Hilfeplangespräch kommen Klient, Fachkraft der Ambulanz, zuständige Mitarbeiter des Amtes und je nach Alter des Klienten die Erziehungsberechtigten zusammen, um zu besprechen, wie der vergangene Zeitraum der Förderung verlaufen ist, welche Themen besprochen wurde und welche Ziele als nächstes bearbeitet werden soll. In diesem Rahmen kann auch gemeinsam entschieden werden, dass eine Förderung beendet wird.

I

ICD 11
Die ICD-11 ist eine Gliederung von gesundheitlichen Einschränkungen, die weltweit genutzt wird. Neben der thematischen Einsortierung von Einschränkungen, gibt die ICD-11 Fachkräften auch Abkürzungen, die für Berichte und ähnliches genutzt werden.

J

K

Klient
Ein Klient ist der Mensch, welcher mit der Diagnose Autismus-Spektrums-Störung, die Unterstützung der Autismusambulanz in Anspruch nehmen kann.

L

Lebenswelt
Orte und Themen, in denen sich Mensch (i.d.S. Kinder + Jugendliche, junge Erwachsene) bewegen, womit sie sich beschäftigen und was sie beschäftigt.

M

Meltdown
Ein Meltdown wird ausgelöst durch eine Reizüberflutung (Overload) und daraus resultierenden Stress. Diese Reaktion kann von den betroffenen Menschen nicht kontrolliert werden. Hierbei kann es beispielsweise zu schreien, Aggressionen gegen andere Personen oder sich selbst kommen. Ein Meltdown kann je nach Ausprägung unterschiedlich lange dauern.

Multimodal
Kombination verschiedener therapeutisch, pädagogischer Ansätze.

N

Neurotypisch
Menschen, die keine Diagnose im Autsimus-Spektrum haben.

Neurodiversität
Neurologische Vielfalt; jeder Mensch und somit jedes Gehirn ist anders.

O

Overload
Ein Overload ist eine Reizüberflutung. Hierbei kann ein Mensch die Sinneseindrücke um sich herum nicht vollständig verarbeiten, was zu einer Überforderung führt. Hierbei kann sowohl eine Art von Sinneseindruck, wie beispielsweise das Hören von zu lauten Geräuschen, zu einer Überforderung führen. Aber auch die Kombination von verschiedenen Bereichen der Sinneseindrücke kann vorliegen.

P

pathologisch
nicht gesund, bzw. krankhaft.

Q

R

Repetitiv
sich wiederholend.

Restriktiv
einschränkend.

reziprok
wechselseitig, gegenseitig, aufeinander bezogen.

S

Shutdown (autistischer)
Eine Reaktion auf eine vorangegangene Reizüberflutung, bei der das Gehirn das „System“ herunter fährt, um es zu schützen.

Setting
Gestaltung eines therapeutischen Gespräches (Umgebung, Atmosphäre, Inhalt).

Skills
Ein eingeübtes/erlerntes Verhalten, welches kurzfristig in einer schwierigen Situation hilft, mit dieser besser umzugehen.

Stereotypisch
Ein häufig vorkommendes, gleichbleibendes (Verhaltens-) Muster.

T

Teilhabe
Unter Teilhabe wird verstanden, dass ein Mensch in eine Gemeinschaft bzgl. die Gesellschaft einbezogen ist. Hierbei soll ermöglicht werden, dass niemand ausgeschlossen ist aufgrund bestimmter Merkmale. Ein Teil davon ist auch, dass Menschen ihr Leben selbst oder mit Unterstützung gestalten können und Entscheidungen treffen.

U

V

W

X

Y

Z